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Fragwürdige Wolf-Kooperation zwischen Landesjägerschaft und Minister Sander

05. Dezember 2011 0 Kommentare

„Minister Sander lässt wirklich keinen Alleingang vor seiner Verabschiedung aus“, so beurteilte die SPD-Umweltpolitikerin Sigrid Rakow am Donnerstag in Hannover die neue Wolfsschutz-Vereinbarung in Niedersachsen.

Die SPD-Fraktion hatte mit einer Anfrage an die Landesregierung dieses Vorhaben aufgegriffen. „Uns interessiert insbesondere, inwieweit Minister Sander auf den Rat seiner eigenen Fachbehörde eingeht und wie er das bereits bestehende Wolfskonzept bewertet“, erläuterte Rakow. Der Minister müsse erklären, aus welcher Notwendigkeit und Zuständigkeit er diese Kooperation mit der Landesjägerschaft im Rahmen der Messeeröffnung „Pferd und Jagd“ vornehme. „Die bereits ehrenamtlichen Aktiven, die sich um die Rückkehr des Wolfs bemühen, fühlen sich vor den Kopf gestoßen“, kritisierte die SPD-Umweltpolitikerin. Man könne sich des Eindrucks nicht erwehren, dass hier nach „Gutsherrenart“ vorgegangen werde und die Landesjägerschaft allen anderen Beteiligten beim Wolfsschutz vorgezogen worden sei.

 

Pressemitteilung Nr. 16-402 vom 1.12.2011 der SPD Landtagsfraktion


Umwelt und Nachhaltigkeit

 

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